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DIE ENTWICKLER

Bei der Entwicklung des VALENS Head Guard System® ist es gelungen, verschiedene Spezialisten aus den Disziplinen Medizin, Technologie und Design optimal zu vereinen, um einen effektiven und formschönen Schutz zur Prävention von schweren Kopfverletzungen zu entwickeln.

Für höchste Qualitätsstandards und ständige Weiterentwicklung des VALENS-Produktsortiments garantiert die kontinuierliche Zusammenarbeit mit dem in Österreich ansässigen Produktionspartner Kobleder GmbH, einem weltweit führenden Spezialisten für die Herstellung von technischen Gestricken.

Dr. med. univ. Philipp Lanz, Leiter des Entwicklungsteams über das hohe Risiko, eine schwere Kopfverletzung zu erleiden.

Das Schädelhirntrauma ist mit einer Inzidenz von 300/100.000/Jahr und einer Letalität von 11/100.000/Jahr Einwohnern eine relevante, potentiell verhinderbare Todesursache in Österreich (Wiener Klinische Wochenschrift). Für die meisten Leute ist dies eine Statistik, für mich als Unfallchirurgen ist es traurige tägliche Realität. Etwa jede dritte Akutaufnahme an den unfallchirurgischen Abteilungen betrifft ein Schädelhirntrauma. Die Traumata reichen von einfachen Gehirnerschütterungen bis zu schweren Schädelblutungen mit tödlichem Ausgang.

Der Physiker DI Matthias Piffl über die Herausforderung, negativ beschleunigende Kräfte zu bändigen.

Eine Strickmütze, die Leben retten kann? Davon wollte mich Dr. Lanz überzeugen, als er mir Strickmuster auf einem Karton zeigte. Als Physiker war mir sofort klar, dass hohe G-Kräfte auftreten, wenn zwei harte Gegenstände aufeinandertreffen (Kopf auf Boden).> Diese lassen sich nur durch eine richtig dimensionierte Knautschzone (Dämpfung) verringern. Was Dr. Lanz jetzt noch fehlte, war eine Möglichkeit, das Strickmuster zu ermitteln, welches die besten Schutzeigenschaften (Dämpfeigenschaften) aufweisen würde. Denn schon bei einem Sturz des Kopfes aus 37,5 cm Höhe wirkt auf diesen die 270-fache Erdbeschleunigung. Das entspricht dem 70-Fachen dessen, was ein Formel-1-Fahrer in der Kurve aushalten muss.

Der Designer und Kreativdirektor, Alexander Kellas, ergründet, warum ein schönes Produkt besser schützt.

Als mir mein Freund Dr. Lanz den ersten Prototyp des Schutzrings zeigte und mir dessen hohe Effektivität beschrieb, mit der dieser Leben retten könnte, war ich sofort begeistert – speziell da zu diesem Zeitpunkt ein geliebter Mensch in meinem Umfeld nach einem Sturz gestorben war.

Trotz seiner unglaublichen technischen Fähigkeit, Aufprallkräfte zu absorbieren, hatte das weiße unförmige Ding, welches damals noch den sperringen Arbeitstitel “Sturzring” trug, einen gravierenden Fehler – es war schlichtweg unansehnlich. Noch nie zuvor hatte das Zitat “Hässlichkeit verkauft sich schlecht” des berühmten Designers Raymond Loewy eindringlicher auf ein Produkt zugetroffen als auf dieses, denn hier geht es bei der Kaufentscheidung im wahrsten Sinne um Leben oder Tod.