Die Entwickler

Bei der Entwicklung des VALENS Head Guard System® ist es dem Unfallchirurgen Dr. med. univ. PHILIPP LANZ (LKH Graz) gelungen, verschiedene Spezialisten aus den Disziplinen Medizin, Technologie und Design optimal zu vereinen, um einen effektiven und formschönen Schutz zur Prävention von schweren Kopfverletzungen zu entwickeln.

Für höchste Qualitätsstandards und ständige Weiterentwicklung des VALENS-Produktsortiments garantiert die kontinuierliche Zusammenarbeit mit dem in Österreich ansässigen Produktionspartner Kobleder GmbH, einem weltweit führenden Spezialisten für die Herstellung von technischen Gestricken.

Medizin

"Plötzlich schwer verletzt - das Leben ist zu wertvoll, um damit zu spielen."

Dr. med. univ. Philipp Lanz, Leiter des Entwicklungsteams über das hohe Risiko, eine schwere Kopfverletzung zu erleiden.

Das Schädelhirntrauma ist mit einer Inzidenz von 300/100.000/Jahr und einer Letalität von 11/100.000/Jahr Einwohnern eine relevante, potentiell verhinderbare Todesursache in Österreich (Wiener Klinische Wochenschrift). Für die meisten Leute ist dies eine Statistik, für mich als Unfallchirurgen ist es traurige tägliche Realität. Etwa jede dritte Akutaufnahme an den unfallchirurgischen Abteilungen betrifft ein Schädelhirntrauma. Die Traumata reichen von einfachen Gehirnerschütterungen bis zu schweren Schädelblutungen mit tödlichem Ausgang.

Für Hochrisikosportarten sowie für die Breitensportarten Schifahren und Radfahren haben sich Helme als Kopfschutz etabliert. Der Großteil der Schädelhirntraumen ereignet sich aber im Alltag oder bei sportlichen Betätigungen wie Wandern, Nordic Walking, Eislaufen, Eisstockschießen oder Joggen. Insbesondere bei älteren Menschen sowie Menschen mit gerinnungshemmender Medikation sind häufig schwerwiegende Verläufe beobachtbar. Und auch abgebrühte Unfallchirurgen lässt der Tod von Patienten nicht kalt.

In einer schlaflosen Nacht kam mir die Idee, dass Alltagskopfbedeckungen wie Hüte, Hauben und Stirnbänder die Träger im Sturzfall schützen sollten.

Doch alleine kam ich hier nicht weiter. Über einen gemeinsamen Freund traf ich den Physiker Matthias Piffl. Gemeinsam spannen wir die Idee weiter und begannen mit einem selbst gebauten Prüfstand, Hightech-Strickgewebe auf ihre Dämpfungseigenschaften zu testen. Die dabei gewonnene Erkenntnis setzten wir gemeinsam mit einem renommierten österreichischen Hersteller für technische Gestricke um und kreierten den ersten gestrickten Kopfschutz in Ringform.

In der modernen Chirurgie können wir viel reparieren, beim Kopf aber hilft nur Prävention. Das ist meine Motivation für VALENS.

Technik

"Die Schwerkraft lässt sich nicht aufheben, aber austricksen."

Der Physiker DI Matthias Piffl über die Herausforderung, negativ beschleunigende Kräfte zu bändigen.

Eine Strickmütze, die Leben retten kann? Davon wollte mich Dr. Lanz überzeugen, als er mir Strickmuster auf einem Karton zeigte. Als Physiker war mir sofort klar, dass hohe G-Kräfte auftreten, wenn zwei harte Gegenstände aufeinandertreffen (Kopf auf Boden).> Diese lassen sich nur durch eine richtig dimensionierte Knautschzone (Dämpfung) verringern. Was Dr. Lanz jetzt noch fehlte, war eine Möglichkeit, das Strickmuster zu ermitteln, welches die besten Schutzeigenschaften (Dämpfeigenschaften) aufweisen würde. Denn schon bei einem Sturz des Kopfes aus 37,5 cm Höhe wirkt auf diesen die 270-fache Erdbeschleunigung. Das entspricht dem 70-Fachen dessen, was ein Formel-1-Fahrer in der Kurve aushalten muss.

Gemeinsam konzipierten wir einen Messstand, welcher uns ermöglicht, die auftretenden Beschleunigungskräfte im Inneren des Kopfes bei verschiedenen Höhen zu messen. Mit einer Million Testpunkten pro Sekunde konnte das Head Injury Criterion (HIC) berechnet werden. Dieses dient weltweit zur Bewertung von beschleunigungsbedingten Kopfverletzungen.

Nach unzähligen Testreihen auf unserem Prüfstand und daraus resultierenden Verbesserungsarbeiten an Form und Material optimierten wir das Abstandsgestrick für unser Head Guard System. Mit seinen physikalischen Eigenschaften bietet es den idealen Schutz bei einem Sturz im Alltag und überzeugt zusätzlich durch seine geringe Materialdicke.

Nach mehr als zwei Jahren Entwicklungsarbeit war es so weit: Wir ließen den Schutzring auf einem zertifizierten Prüfstand der Automobilfirma Magna testen. Dadurch konnten wir unsere eigenen Messergebnisse bestätigen. Bei 90 cm Fallhöhe senkt das VALENS Head Guard System das Risiko, eine schwere Kopfverletzung zu erleiden, von über 80 auf unter 10 Prozent.

Auf dieses außergewöhnlich gute Ergebnis bin ich sehr stolz!

Design

"Die Eitelkeit ist der Gehilfe des Unglücks."

Der Designer und Kreativdirektor, Alexander Kellas, ergründet, warum ein schönes Produkt besser schützt.

Als mir mein Freund Dr. Lanz den ersten Prototyp des Schutzrings zeigte und mir dessen hohe Effektivität beschrieb, mit der dieser Leben retten könnte, war ich sofort begeistert – speziell da zu diesem Zeitpunkt ein geliebter Mensch in meinem Umfeld nach einem Sturz gestorben war.

Trotz seiner unglaublichen technischen Fähigkeit, Aufprallkräfte zu absorbieren, hatte das weiße unförmige Ding, welches damals noch den sperringen Arbeitstitel "Sturzring" trug, einen gravierenden Fehler – es war schlichtweg unansehnlich. Noch nie zuvor hatte das Zitat "Hässlichkeit verkauft sich schlecht" des berühmten Designers Raymond Loewy eindringlicher auf ein Produkt zugetroffen als auf dieses, denn hier geht es bei der Kaufentscheidung im wahrsten Sinne um Leben oder Tod.

Aus meinen langjährigen Beobachtungen als Markengestalter wusste ich, dass unser größter Widersacher bei der Vermarktung dieser wunderbaren Erfindung die Eitelkeit der Menschen ist. Denn wenn der Sturzring nicht zum optischen Vorteil des Trägers beiträgt, wird er einfach nicht getragen und kann damit auch keinen wertvollen Schutz leisten.

Mit der Zielsetzung, dies zu ändern, machten wir uns daran, die Marke und das Produkt zu gestalten. Aus dem Sturzring wurde das VALENS Head Guard System, welches sich nun für die unterschiedlichsten Anwendungen formschön ummanteln lässt. Dabei arbeiten wir mit Partnern aus der Mode- und Hutmacher-Szene zusammen, um die Vielzahl der Einsatzmöglichkeiten und Looks zu erkunden. In naher Zukunft wird das Head-Guard-System auch im Inneren von Kopfbedeckungen bekannter und begehrter Modemarken zum Einsatz kommen und damit sollte das Unglück seinen Gehilfen - die Eitelkeit - hoffentlich schon bald verlieren.

VALENS Showrooms und Hutmacher

VALENS Increstment - Showroom
Grazer Straße 58, 8101 Gratkorn
Mo-Do: 0800-1600 Uhr - Fr: 0800-1400 Uhr

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kepka.at

Haftungsausschluss:
Valens, Procorpore KG und Increstment GmbH haften nicht für Verletzung des Körpers, des Lebens oder der Gesundheit, Folgeschäden oder sonstige Vermögensschäden in Zusammenhang mit den angebotenen und durch den Käufer erworbenen Produkten. Mit dem Kauf des Produktes stimmt der Käufer diesem Haftungsausschluss zu.

  • VALENS ist eine Marke der procorpore KG
    Hallerschloßstraße 18, 8010 Graz, Austria, FN 463246 W
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  • Branding and Design:
    Alexander Kellas
    Creative Direction
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